Borieren

Thermisch-chemische Oberflächenbehandlung von Ferrometallen

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Branchen, in denen diese Behandlungen oft verwendet werden:

Beim Borieren handelt es sich um eine thermisch-chemische Oberflächenbehandlung von Ferrometallen, bei denen eine äußerst harte und verschleißfeste Oberfläche aus Eisenborid entsteht.
Die Behandlung eignet sich besonders für Werkstücke, die abrasivem oder adhäsivem Verschleiß ausgesetzt sind, während keine Anforderungen an eine hohe Korrosionsbeständigkeit gestellt werden. Im Prinzip lassen sich alle Ferrometalle borieren; wichtig dabei ist jedoch, dass der Siliciumgehalt nicht mehr als 1 % beträgt und der Aluminiumgehalt unter 0,005 % bleibt.
Der Vorteil des Borierens lautet, dass eine Oberflächenhärte erzielt wird, die 3x so hoch ist wie im unbehandelten Zustand und doppelt so hart wie beim Nitrieren oder Härten ist. Das Kaltschweißen (Fressen von Materialien) wird erheblich vermindert. Ausreichende Korrosionsbeständigkeit gegen alkalische und nicht oxidierende Säuren, zudem gute Beständigkeit gegen Kavitation. Häufige Anwendungen sind Schiebeabsperrventile in der chemischen Industrie, Dosierschrauben, drehbare Zentralantriebe, Werkzeuge in der Glasindustrie und Verschleißplatten.


Merkmale des Borierens:

  • Schichttiefe 10-30 µm
  • Anwendung bei Temperaturen mit Spitzen von 1000 °C und Dauerbelastung von höchstens 500 °C
  • Oberflächenhärte von 1600-2000 Micro-Vickers
  • Wirtschaftliche Behandlung durch geringe Werkzeugkosten
  • Besonders gute Haftung durch unregelmäßige Verzahnung der Borierschicht.
  • Kernveredelung beim und nach dem Borieren möglich
  • Maximale Abmessungen: 3200x2000x900mm, weitere Abmessungen auf Anfrage.

Industriezweige:

  • Gerätebau
  • Armaturen
  • Maschinenbau
  • Glasindustrie
  • Textilindustrie
  • Bergbau